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Dienstag, 26. Februar 2013

Sweet dreams are made of this ...

Ich habe geträumt, ich wäre Captain eines Raumschiffs (wir gucken momentan jeden Abend eine Folge Enterprise) und hätte ein Mobbing-Problem auf meinem Schiff, was mich so sehr nervte, daß ich die Beteiligten zusammenrief und sie anschnauzte, daß das ja keine Art wäre und ihnen auftrug, als Strafe H*rr der Fliegen zu lesen. o.O

Ob es in einer Meuterei endete, habe ich nicht erfahren, denn plötzlich stand ich mit einem schwarzen Jährling am Strick mitten auf einem Feld und ein apokalyptisches Gewitter kam näher. Man weiß ja, daß man bei Gewitter nicht im Feld unterwegs sein sollte (vonwegen Höchster Punkt - Blitz - *bruzzel*- und so weiter...). Also sind wir zum Stall zurückgerannt, wobei ich das nervöse Pferdchen fest am Strick führte, damit es nicht ausbrechen und Dummheiten machen konnte, während ich immer wieder panisch über die Schulter guckte, um die schwarzen Wolkenberge zu sehen, die sich hinter uns auftürmten. 

Immerhin hatten wir kräftigen Rückenwind, der rettende Stall schon fast in greifbarer Nähe, aber trotzdem schlug plötzlich links von uns ein Blitz ein, weswegen - haha! - wir in meinen alten kleinen Cinquecento kletterten, der plötzlich am Feldrand stand (Ich kann und will mir nicht vorstellen, wie ein Pferd auf die Rückbank von so einem Elefantenrollschuh paßt, aber es hat gepaßt.) Und so saßen wir beide auf der Rückbank, ich den Arm um den Hals des Pferdes geschlungen, damit der Kleine nicht aus dem Auto rausspringen könnte (?). Es prasselten dicke Regentropfen auf das Autodach und überall (nur nicht in das Auto) schlugen Blitze um uns herum ein.

Und da bin ich irgendwann endlich aufgewacht. Irgendwas war noch mit Pferdedieben, welche die Situation mit dem Gewitter genutzt haben, um die Eltern des Jährlings aus dem Stall zu stehlen, aber das kriege ich heute nicht mehr auf die Latte. Schließlich war das der Traum von vorgestern auf gestern. 

Der Traum von gestern auf heute war auch nicht viel besser. Mein Tip an die Damen da draußen. Macht keinen romantischen Urlaub in Italien mit einem Mann, von dem ihr wißt, daß er Geheimagent ist. Ihr findet euch spätestens nach 24 Stunden durch hübsche und weniger hübsche Katakomben kriechend und durch unterirdische Irrgänge rennend wieder, um seinen Feinden zu entkommen, während der Mistkerl irgendwo die Gelegenheit nutzt und einen Auftrag erledigt. "Schatz, du wirst doch allein mit den Killern fertig?" "What the fuck?" "Ja, weißt du ...die Firma braucht ganz dringend was aus diesem Gebäude und während du sie ablenkst, hole ich das schnell. Wir treffen uns in zwei Tagen am Strand. Und dann machen wir den richtigen Urlaub. Versprochen!" Drecksack!

Samstag, 16. Februar 2013

Kein Grund zur Panik!

Heute nacht habe ich geträumt, daß sich meine Abteilung abends zu einer kleinen Feier trifft. Dabei wird klar, daß die Leute sich schon auf die Feier am nächsten Tag freuen. Welche Feier? Och, nur 'ne Kleinigkeit. Scheinbar werde ich am nächsten Nachmittag meine Verteidigung haben. Zumindest gehen mein Chef und alle anderen davon aus. 

Ich lächel mein Pokerlächeln, während sich in meinem Kopf die Gedanken überschlagen. Warum wußte ich nichts davon? Wie soll ich einen Zwanzigminutenvortrag aus dem Nichts heraus vorbereiten? Wo treibe ich auf die Schnelle noch drei weitere Professoren als Prüfer auf? Und wie kann ich nochmal schnell das komplette Wissen meines Studiums samt Promotion sinnvoll durchgehen, um alle Fragen am Ende meines Vortrages beantworten zu können?

Meine letzten Gedanken waren "Na toll, da muß ich wohl die Nacht durchmachen. Und dann bin ich zu müde, um 'ne gute Leistung abrufen zu können. So ein Schei*!" 

Montag, 16. Juli 2012

I had a dream last night

Hab von Samstag auf Sonntag wirres Zeug geträumt.

Wegen einer gefährlichen Flutwelle (ich wohne dermaßen weit vom Meer entfernt, daß mich Möwen immer wieder faszinieren - im Zoo) sollten mein Mann und ich alles Wertvolle im alten Haus meiner Kindheit aus dem Erdgeschoss ins zweite Obergeschoss in die Wohnung meiner Großmutter räumen. Und natürlich die Katzen evakuieren. Meine Katze (aus der Kindheit - mittlerweile seit 14 Jahren oder so leider verstorben) fanden wir recht schnell. Nur der Kater meiner Schwester war unauffindbar. Aber die Welle rückte immer näher und wir mußten noch Proviant mit nach oben nehmen, da nach dieser apokalyptischen Flutwelle es wohl erstmal nix mehr zum Einkaufen geben würde. 

Und die Wertsachen! Mein Mann wollte unbedingt seinen Schreibtischstuhl retten (?), weswegen wir diesen auf die Straße gebracht haben, welche über unseren Haus liegt (wir wohnten an einem Berg). Da kamen zwei Schaulustige, welche sich aus dieser sicheren Position die Flutwelle anschauen wollten (mit Regenkleidung, falls es doch ein wenig spritzt o.O) und wir boten ihnen den Bürostuhl zum Sitzen an, wenn sie diesen uns später wieder zurückgeben würden. Der Deal wurde gemacht und ich rannte los, um den Kater meiner Schwester zu suchen. Aber zu spät. Ich konnte nur noch hoffe, daß er ein sicheres Plätzchen gefunden hatte, während ich die Welle auf unser Haus zurollen sah, die Hand von meinem Mann fest gepackt und meine Katze an mich gepresst.

So, und nach so einem Traum steht man sonntags früh auf, weil man zur Arbeit muß, verläßt das Haus und sieht erstmal, daß der Boden naß ist. Man läuft weiter Richtung Bahnhof und es begegnet einem niemand. Im halbwachen Zustand bekommt man da schon ein ganz komisches Gefühl  ... mimimi.

Heute ist mir mehr als schmerzhaft bewußt, daß keine Riesenwelle all die Nervensägen verschlungen hat, die mir gehörig auf den Geist gehen. 



So ein Pech aber auch.

Freitag, 7. Januar 2011

Ein traumhafter Streit

Habe heute nacht im Traum mit meinem Mann gestritten und wollte heute morgen nicht aufstehen, bevor ich das nicht im Traum geklärt habe. Also bin ich immer wieder eingeschlafen, habe mich in die Traumsituation zurückversetzt und weitergemacht. Am Ende wollte mein Körper nicht mehr und ich mußte aufstehen. Dabei war ich so kurz davor, das letzte, siegreiche Argument zu formulieren ... glaub' ich.

Weiß gar nicht mehr, worum es ging.



[cc-Foto via flickr.com, im Orginal hochgeladen von tibchris]

Mittwoch, 29. September 2010

Da schläft man einmal von 20:00 bis 10:00 und träumt was?

Zuerst träumt man von der Arbeit. Nur habe ich keine Ahnung, welche Arbeit das sein sollte. Zwei Azubis, ein Ekelvorgesetzter und ich standen alle bis zur Brust im Wasser und mußten irgendwelche Stofffetzen durch ein Gitter schieben, das nach hinten nachgab. So. Und plötzlich befand sich das Ekel unter dem Gitter und drohte zu ertrinken. Also habe ich die Azubis gescheucht, damit wir ihn retten konnten. Der Gedanke des einen Azubis, ihn einfach drunter zu lassen, brachte ihm eine Backpfeife ein.

Danach machte eine Gruppe junger Menschen, die ich sehr gut kenne und gern habe, eine Führung durch den Arbeitsplatz (also außerhalb des Beckens) und sobald sie mich entdeckten, waren sie bei mir, erzählten mir alles mögliche, wollten, daß ich mit ihnen zurückgehe. *schnief* Da bekommt man Heimweh nach ihnen.

Danach wurde der Traum erstmal wieder zu wirr, um ihn sich merken zu können. Auf jeden Fall kamen drei, vier Szenenwechsel darin vor.

Das Nächste, woran ich mich erinnere, ist die Planung einer Orgie. o.O Vier Frauen - zwölf Männer. Genau gecheckt, Männer insgeheim unter den Ladies aufgeteilt (die leckersten Appetithappen reservierte ich für mich, selbstverständlich. Wenn sich schon ein erotischer Traum anbahnt, trete ich doch nicht kurz) und ab ging's in die Suite. Auf dem Weg haben wir irgendwie einige Leute der Gruppe verloren. Egal, jedenfalls wurde danach der Traum höchst ... erfreulich und ... entspannend. O.O

Wieder wurde der Traum zu wirr, um ihn wiedergeben zu können

Ich bin Staatsanwältin und werde in dem großen Versammlungsraum vor allen Leuten darüber aufgeklärt, daß doch nicht ich die neue Oberstaatsanwältin werde. Zu freundlich! *grrrr* Sondern irgendjemand Externes. *hmpf* Zum Frustrauslassen will ich mir ein hübsches Hausboot von einem Kollegen kaufen. Der nette Kollege gibt mir eine Führung über sein Schiff. Ist echt ein süßes Ding - also das Schiff. Plötzlich steht ein *rrrrrrrr* Typ vor mir. Voilà, der neue Oberstaatsanwalt. *iiiieh* Und der hat ebenfalls Interesse an dem Hausboot. Mein Kollege knickt vor ihm ein und verkauft ihm MEIN schönes Hausboot.

Insgeheim frustriert, aber nach außen hin charmant und verständnisvoll schnappe ich mir mein kleines schwarzes Kätzchen (?) und verlasse das Hausboot, wobei ich noch eine Einladung vom neuen Oberstaatsanwalt zum Abendessen ausschlage. Also wirklich! Erst schnappt er mir meinen Job und mein Hausboot weg und dann will er auch noch essen gehen??? Nee, mit mir nicht. Er sah zwar echt zum Anbeißen gut aus und ließ schon durchblicken, daß der Abend wohl ... intensiver als ein Abendessen wird, aber ich wollte diesen Job und dieses Boot. Und außerdem falle ich so einem Typen nicht auch noch um den Hals. Hmpf! Also spazierte ich mit meinem Kätzchen auf allen vieren (?) am Fluß entlang, bis ein Hund kam, den ich so böse anfauchte, daß er winselte und das Frauchen mir mit Klage drohte. Um die nächste Ecke hörte ich *klack* *klack* *klack* *klack*, schaute und fand eine schöne Hochzeitskutsche mit Braut und Bräutigam?

Da bin ich aufgewacht.

Sonntag, 20. Juni 2010



Man stelle sich das einmal vor. Ich gehe abends mit Mädels weg, die ich noch nichtmal besonders gut kenne. Man geht in schummrige Kellerbars, ein Saxophon ertönt im Hintergrund. Plötzlich beginnen die Gläser zu klirren und eine Frau schreit panisch los. Ich hechte die Treppe wieder nach oben, schaue zum Himmel und tatsächlich ... ein feuriger Ball fliegt Richtung Erde. Muß meinen Mann finden. Muß sicherstellen, daß er in Sicherheit ist. Renne durch den Häuserwald los. Meine Lunge schreit nach Luft. Muß ihn finden. Schneller. Schneller! Er steht in einem überdachten Durchgang mit riesigen, römischen Säulen und schaut sich irritiert um. Gefahr! Die Säulen stürzen ein, sobald der Meteorit einschlägt. Ich packe meinen Mann am Handgelenk, renne Richtung freien Platz. Alles kann einstürzen, wenn der Meteorit runterkommt. Die Häuser sind zu unsicher. Lieber auf den Freien Platz zwischen den Häusern. Ein riesiger Knall ertönt. Der Meteorit ist aufgekommen. Die Druckwelle rast auf uns zu. Wir sehen die Häuser vor uns einstürzen, sehen eine Welle über den Boden auf uns zurasen. Ich presse die Hand meines Mannes. Angst ... soviel Angst!

Wimmernd und fiepsend wache ich auf, torkel aus dem Bett zu meinem Mann, der noch am Schreibtisch sitzt und arbeitet. Ich schlinge die Arme um seinen Hals und erzähle ihm vom schlimmen Meteoriten. Den Traum hatte ich nun schon zum zweiten Mal o.O

Die Idee mit dem Freien Platz ist wohl keine besonders gute Idee, aber einen Atombunker findet man halt nicht so auf die Schnelle in seinen Träumen, näh? Und die Häuser wirkten zu instabil für das, was da auf uns zukam ...

Samstag, 13. März 2010

Das Übliche von Badminton, Flucht, Hochzeit und Endzeitschlachten ...

Zur Zeit regeneriert sich mein Unterbewußtsein scheinbar noch von der langen Projektzeit, denn meine Träume sind sehr ... viel bunter als normalerweise. Da ich leider noch keine Gelegenheit hatte, meine Träume von heute nacht aufzuschreiben, kann ich nur weniges detailgetreu wiedergeben und teilweise nur mit dünnen Stichpunkten dienen.

1. Merle und ich haben in meinem Traum das Badmintonnetz weggeräumt, wovor wir uns vorgestern erfolgreich gedrückt haben.

2. Eine Truppe von Leuten rennt mir auf einen wohlvertrautenTrampelpfad in unserem Wald bergab hinterher, da ich den Weg in die Freiheit kenne. o.O

3. Um für eine fiktive Freundin namens Anna den Geburtstagslunch herzurichten, rücken einige ebenso fiktive Freundinen von ihr und ich die Tische in einem ebenso fiktiven Sitzungssaal zurecht. Dabei erfahre ich, daß es gar nicht für ihren Geburtstag, sondern für ihre Hochzeit mit einem mir sehr wohl bekannten, absolut unausstehlichen Kotzbrocken sei. Und was mache ich darauf hin, als diese fiktive Anna den Raum betritt? Ich gehe auf sie zu und sage ihr, daß es eine gaaanz schlechte Idee sei, den Kerl zu heiraten, weil mein Killer-Abo bereits vor einem Monat abgelaufen sei (Killer-Abo???) und ich ihr da nicht mehr raushelfen könne. Sie läßt es sich trotz sehr eindringlicher Warnungen nicht ausreden und ich verlasse den Raum, um nicht Teil dieses Elend zu werden. Außerdem bin ich durch meine sehr bildliche Ansprache eh kein gern gesehener Gast mehr, weil befürchtet wird, daß bei dem "...oder soll für immer schweigen"-Teil ein Fiasko entstehen könnte. Pah, sollen sie doch die dämlichen Blümchen zurechtstellen und Tische zurechtrücken. Ich wasche meine Hände in Unschuld!

4. In einem Schloß bereiten meine Freunde und ich uns auf das letzte Gefecht vor. Es ist eine wichtige Mission. Schwere Gitter müssen vor die Eingänge geschleppt werden, Seile und Netze werden gespannt. Waffen werden aus Stöcken, Steinen und Glasscherben gebastelt. Mir wird der korrekte Umgang mit einem Kampfstab wieder ins Gedächtnis gerufen (nein, in Realität habe ich keine Ahnung davon, aber im Traum bin ich scheinbar nur ein wenig aus der Übung). Worum es in dem letzten Gefecht geht? Wir schützen Elfen, Feen, Kobolde, Gnome, Trolle, Einhörner und was es noch so für Phantasiewesen gibt vor den bösen, staatlichen Anti-Phantasie-Truppen. Sobald der Angriff losgeht, schwinge ich meinen Kampfstab und prügel mich durch die feindliche Truppen. Wenn ein Phantasiewesen tödlich von den fiesen APTs getroffen wird, zerfällt es in viele schöne Seifenblasen. Ein schrecklicher Kampf tobt. Ein Drache speit im Hintergrund sein mächtiges Feuer, bevor auch er zu Seifenblasen zerfällt. Ein Kobold und ich kämpfen Rücken an Rücken ... die fiesen APTs sind überall!

Zum Glück bin ich da aufgewacht ... die Niederlage wollte ich nicht auch noch träumen.


Montag, 1. Februar 2010

Michael Jäger im Schwimmbad

Heute nacht habe ich geträumt, daß der singende Michael Jäger von der Steinbruch-Band auf mich stehen würde. Boah, war das fies! Wir waren zusammen mit meinem Mann und dessen besten Freund im Schwimmbad und die beiden haben mich förmlich in die Arme von Michael Jäger getrieben, weil sie sich dadurch Backstage-Karten erhofften. Hallo?

Es ging sogar so weit, daß ich irgendwann auf dem Drei-Meter-Brett mit ihnen stand und nur noch die Wahl hatte, entweder runter zu springen (Man erinnert sich vielleicht, daß ich Höhenangst habe) oder dem Kerl wenigstens ein Küßchen samt Umarmung zu schenken? Geht's noch?

... ich bin tatsächlich lieber gesprungen - und panisch im freien Fall aufgewacht. Tja, Michael Jäger, wie heißt es so schön?


Dienstag, 19. Januar 2010

Hallo? Hallo? Ist da wer?

Die Freiheit rückt immer näher und meine Träume werden immer konfuser.

Letztens habe ich geträumt, daß ich in einer Trockenmauer in unserem Hof (Die Trockenmauer existiert dort überhaupt nicht!) eine abgehackte Frauenhand mit Protzgoldring gefunden hätte. Ich bin losgegangen, um meinen Mann zu suchen, um ihn die Hand zu zeigen und als wir gemeinsam vor der Trockenmauer stehen, fehlt der Finger mit dem Protzring. Abgehackt. Also Fazit? Ein Dieb ist im Haus!

(Warum der einen Finger samt Ring und nicht einfach nur den Ring mitgehen gelassen hat, versteh ich im Nachhinein auch nicht. Im Traum erschien das aber seeeehr logisch.)

Also bin ich mit einem unserer tollen Küchenmesser auf Einbrecherjagd gegangen. Der Schuft schien sich noch im Erdgeschoß des Hauses aufzuhalten, also sind wir zwei dort zur Wohnungstür rein und ich rief (zugegebenermaßen etwas ängstlich trotz des großen Messers in meiner Hand, aber zu meiner Verteidigung sei gesagt, daß der Kerl einer toten Hand einen Finger abgeschnitten hat - man weiß ja im Traum, wie bösartig solche speziellen Psychodiebe sind):" Hallo? Hallo? Ist da wer?". Zuerst konnte ich das nicht klar aussprechen, weil meine Zunge wie gelähmt war, aber mit ein wenig Konzentration rief ich tatsächlich klar und deutlich" Hallo? Hallo?".

Ich bin nämlich davon wachgeworden, daß ich in der Realität "Hallo? Hallo?" gerufen habe. Mein Mann auch. Der fand das aber anscheinend nicht besonders auffällig, weil ich häufig im Schlaf sinnfreies Zeug marke "Mach den Wecker blau." oder "Die Pinguine fahren Bus." brabbel', ohne selbst davon wach zu werden, obwohl ich dabei gelegentlich einen halbwegs wachen Eindruck mache und auch manchmal mit ihm zu reden scheine.

Naja, die Freiheit ruft ja! Bestimmt werden meine Träume im Februar wieder besser. (Insgeheim glaube ich ja, daß ich Ende Februar ein richtiges Wrack bin. Vielleicht sogar noch mehr als jetzt wegen dem ganzen Freizeitkram, den ich mir für den Monat vorgenommen habe, oi).

Dienstag, 12. Januar 2010

Von Overknee-Stiefeln und Fliegenpilzen

Wenn es die schwarzen Leder-Overknee-Stiefel mit den Schnallen und dem 13 Zentimeterabsatz aus meinem Traum von heute nacht für 139,00 Euro geben würde, würde ich die sofort kaufen. Mei, das waren ein Paar Schuhe. Haben perfekt gepaßt, sahen superstylisch aus und das Leder war superweich. UND ich konnte damit bequem laufen - ein Unding bei 13 Zentimetern. Mein Mann war ebenfalls begeistert, als ich sie an dem Stapel mit Schuhkartons anprobierte. Danach bekam ich von einer Verkäuferin einen kleinen Mammutbaum-Setzling geschenkt, an den Fliegenpilzaufhänger aus Keramik gehängt waren.

Ähm ja ... mein Traum heute nacht war strange. Da war noch mehr, aber der Kram ist viel zu wirr. Als kleines Schmanckerl: Ich hätte gestern abend nicht die letzten Minuten vom BB-Start gucken sollen. Es ist nicht so, als würde ich mir das regulär angucken, sondern ich bin beim Zappen dort hängen geblieben. Und war nicht sehr nett in meinem Urteil. Bah bah und nochmal bah!

Jedenfalls habe ich heute nacht geträumt, ich wäre in ein BB-Haus gezogen und hätte innerhalb der ersten drei Minuten die Fronten geklärt. Auch auf sehr unfreundliche Art: "Ich - vergeben. Du - nix anfassen. Du - sonst großes Aua. Ich - ehrlich. Du - damit leben mußt." Das war die Neandertaler-Übersetzung, damit mein Gegenüber es auch checken konnte. Zum Glück bin ich da wach geworden. In dem Haus hätte ich das keine weiteren drei Minuten ausgehalten.

Davor war der Traum leider nicht minder wirr.

Samstag, 2. Januar 2010

Gotcha!

Heute nacht fand ich in einer langen Versteck-Fangen-Session mit ominösen Männern in dunklen Anzügen und einem Knopf im Ohr heraus, daß sie zwei Spitzel unter den anderen in meiner siebenköpfigen Flüchtlingsgruppe hatten. Man sollte sich einfach im Traum immer wundern, wenn in einer Gruppe von Freunden Leute sind, die man bis dahin im wahren Leben noch nie wissentlich getroffen hat. Wenn diese dann die Gruppe auch noch langsamer machen und rumjammern, macht sie das im Traum schon sehr verdächtig.

Jedenfalls stehen wir irgendwann nach einer wilden Verfolgungsjagd durch enge Gassen und Gärten schwerschnaufend auf dem Parkplatz meiner alten Oberstufe und die Verräter offenbaren sich einfach so mit "Flüchten macht keinen Sinn. In ein paar Minuten werden wir abgeholt." Ähm, ja klar! Ist schon mutig, so etwas ohne eine Waffe in der Hand zu sagen, wenn man in der Unterzahl ist. Jedenfalls wechseln meine Freunde und ich ein paar Blicke untereinander an und rennen in den Wald. Die Schnarchnasen kommen nicht schnell genug hinterher und für den Moment schaffen wir es unterzutauchen.

Vorher fanden wir heraus, daß einige Flüchtlinge unter uns eine schwere Krankheit hatten, weswegen wir alle gejagt wurden. Ich war zwar nicht krank, aber irgendwie das Leittier, weil ich aufgrund meiner umfassenden Erfahrungen mit dem Verstecken immer wußte, wo wir sicher waren und wo die Männer uns wohl suchen würden. Nach und nach starben leider zwei Mitflüchtlinge an der Krankheit (sind einfach eingeschlafen), wodurch sich die Gruppe auf drei Personen verringerte.

Aufgewacht bin ich, als wir zu dritt auf dem Fünfmeterbrett in einem Hallenbad saßen und uns überlegten, ob es sinnvoller sei, sich zu trennen und sein Glück alleine zu probieren oder ob wir in der Forschungseinrichtung einbrechen, um die rettenden Medikamente zu stehlen, welche die Typen uns vorenthalten wollten.

***

Wahrscheinlich bin ich an der Stelle aufgewacht, weil ich Höhenangst habe und mich im wahren Leben niemand auf ein Fünfmeterbrett bringt. Insgesamt war das kein toller Traum. Überhaupt sind meine Träume in letzter Zeit strange. Meinem Unterbewußtsein fehlt scheinbar die Abwechslung in der Realität, um Stoff für tolle Träume zu haben. Noch etwas, was sich im Februar hoffentlich wieder gibt. Jetzt sitze ich aber erstmal recht unausgeschlafen und genervt hier ...

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Nightmare before christmas

Hallo, mein liebes Unterbewußtsein.

Na, fühlen wir uns mal wieder schmutzig? Stopf' den Dreck doch einfach wieder in den Sack, denn so langsam habe ich gecheckt, daß nicht alles bisher eitler Sonnenschein war. Also verschone mich mit dem Kampf um mein Leben oder um das meiner Freunde, um mir etwas zu zeigen, was ich eh schon weiß oder um mich etwas fühlen zu lassen, was ich früher gefühlt habe. Wir zwei sollten mal wieder nach vorne schauen, findest du nicht? Klar verstehe ich, daß die Zeit gerade dazu einlädt, aber hey ... sechs Nächten in Folge? Irgendwann ist es mal genug.

Also schenke mir heute Nacht zur Abwechslung doch mal einen fluffigen Traum voller Freude, Harmonie und Liebe. Es darf auch gerne Sex vorkommen. Falls du vorhast, mich wieder auf so einen Höllentrip wie diese Nacht zu schicken, gibt es bestimmt irgendeine legale Möglichkeit, damit ich die nächste Zeit gar nicht mehr träume. Aus die Maus! Willst du das? Nein? Wußte ich doch, also sei heute nacht schön brav. Wir wollen nämlich beide nicht auf diesen nächtlichen Spielplatz verzichten.


Liebe Grüße,
die Frau, die gerade ziemlich angepisst von dir ist.


P.S. Falls es ein Sextraum werden sollte, spar' bitte nicht an den wichtigen Details ...

Sonntag, 8. November 2009

Nur die Schatten ...

Heute nacht war es einer dieser Träume, die einen zurück in die unschönen Teile der Vergangenheit als kleines Kind führen.

Es ist ein schöner Schutzmechanismus, daß man die Gefühle bei bestimmten Erinnerungen einfach ausklammern kann und mit der Zeit scheinbar völlig vergißt. Man erinnert sich an die Geschehnisse, aber nicht daran, wie es einem dabei ging. Die Schmerzen kann man nicht mehr nachfühlen. Es ist, als wäre man nur noch Zuschauer seiner eigenen Vergangenheit. Man weiß zwar, daß es schlimm und falsch von der anderen Person war, aber man verliert den Bezug, daß es wirklich einen selbst betroffen hat.

Bis man eines der schlimmen Geschehnisse als Kind im Traum wieder durchlebt und das eigentlich Schreckliche, nämlich die dabei empfundenen Gefühle, wieder hochkommt. Heute nacht wurde ich von manchen dieser Gefühlen heimgesucht. Die Angst, nicht mehr geliebt zu werden, die Hilflosigkeit und Verzweiflung, weil man nichts Besseres als man selbst ist, die eiskalte Todesangst, sobald die Füße vom Boden abheben und die Wand näher kommt ...

Ich reiße die Arme hoch, um mich zu schützen - und wache vor Angst fiepsend auf. Es ist alles gut. Heute bin ich erwachsen, die Schatten der Vergangenheit schon lange fort. Ich werde geliebt - von mindestens einem Menschen. Schnell kuschel ich mich an meinen Mann, der zwar im Halbschlaf brummelt, aber liebevoll den Arm über mich legt und mich fest an sich zieht. Es ist alles gut ... denn heute wäre ich nicht mehr zu schwach, um mich zu wehren. Der Deckel wird schnell wieder auf die Gefühle draufgeklappt, es betrifft mich nicht mehr. Heute bin ich ein anderer, stärkerer Mensch.

Dienstag, 27. Oktober 2009

Angriff der Flugspinnen!

Boah, heute nacht hatte ich ein fieses Erlebnis. Irgendwie habe ich geträumt, daß eine seltsame Flugspinne direkt über meinem Körper schwebt und sich langsam auf meinen Kopf zubewegt, während ich vor Angst festgefroren im Bett liege. Habe im Traum aus Leibeskräften um Hilfe geschrien. Wach wurde ich davon, daß plötzlich mein Mann zur Tür hereingepoltert kam, das Licht anknipste und panisch "Was ist?" rief.

"Da ist was!"
"Was denn?"
"Da, da war eben ...."
"Ja, was denn? Ist alles in Ordnung?"

*verwirrter Blick meinerseits*

"Was machst du denn hier?"
"? Du hast um Hilfe geschrien. Da bin ich gekommen, um zu sehen, was los ist."
"Echt? Hab ich das?"
"Ja, hast du. War also nix?"
"Da war so ein Vieh!"
"Was für ein Vieh?"

*vorsichtig über die Schulter guck*

"Ach, scheinbar hab ich das nur geträumt."
"Oh Mann ... und ich dachte schon Weiß-Gott-was!"

Nachdem mein Mann sich grummelnd verzogen hatte, mümmelte ich mich wieder unter die Decke und schlief weiter. Aber die Vorstellung an die fiese Flugspinne ... Boah, wie übel! Ich HASSE Spinnen!

Der Körper der Flugspinne war rot und sie hatte schwarze, abartig lange, wollfadendicke Beine. Ach, schaut euch einfach das Bild an. Genauso sah sie nämlich aus, während sie über meinem Körper in der Luft hoch und runter wippte, wie diese albernen Gruselfledermäuse an Fäden, die man kaufen kann. Und dieser fiese Gesichtsausdruck dabei ... *schüttel*

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Mein Traum diese Nacht: Motorräder, Waffen, Nervenkitzel

Der Traum begann noch viel früher, allerdings so wirr, daß ich ihn vergessen habe. Also beginne ich da, wo es wieder Sinn macht.

- fade in -

Zwei Freundinnen und ich waren in einem Krankenhaus zu Besuch, aber derjenige, den wir besuchen wollten, war gerade noch in Behandlung, weswegen wir uns an der Rezeption langweilten. Dann entdeckten wir auf einen Tisch die Brettspielsammlung. Darunter war ein RiesenMikado (1m lange Stöcke), weswegen wir Mikado spielen wollten. Plötzlich bekam ich heraus, daß wir gar nicht auf einen Freund warteten, sondern daß wir den gegen seinen Willen festgehaltenen Freund befreien wollten. Allerdings wollten die Ärzte nun auch uns untersuchen und wenn unsere Werte stimmten, würden wir genauso wie er Versuchskaninchen für ihre abartigen Experimente werden.

Also ließen wir Mikado Mikado sein und ergriffen dramatisch die Flucht. Den Freund wollten wir später rausholen. Auf dem Fluchtweg lag eine Sandgrube mit Crossmaschinen. Yeah, Baby, yeah! Wir sind die Sandberge hoch und runtergeheizt, bis wir zu einem Berg mit unmöglicher Steigung kamen, an dem die Crossmaschinen auf halber Strecke ihren Dienst versagten, weswegen wir sie runterfallen ließen und den Rest weiter kletterten. Oh, und ich habe einen großen Felsbrocken losgetreten, der zum Glück niemanden erwischte.

- Szenenwechsel -

Daria wischt in einem blauen Overall den Parkettboden in einem Versammlungsraum und zieht ihre Bahnen mit dem Putzstiel im 30.Stockwerk eines Nobelhochhauses. Da sind verdammt viele Kerle in dunklen Anzügen ... mit südländischen Aussehen. Einige sitzen, andere stehen hinter ihnen. Ach ja, stimmt ja! Ich bin Undercover, um bei dem größten Mafiositreffen der Region zu spitzeln. Gerade als ich mir denke, daß die Verkleidung als beschäftigte Putzfrau mitten im Versammlungsraum des Mafiositreffens vielleicht zu dick aufgetragen sei, werde ich erkannt. Es gelingt mir erstmal zu fliehen, indem ich den Besenstiel zwischen die Griffe der Schwingtüren schiebe, zum Aufzug flitze, den Knopf drücke und mit dem Aufzug schwupdiwup unten bin.

Aber die Mafia schläft nie! Daß ich untertauchen muß, ist klar. Also zieh ich den dreizehnjährigen Bengel, der gerade sein Motorrad anläßt, am Kragen vom Sitz und springe auf. Gang rein und los! Moment, ich bin wieder in der Sandgrube? Mist, das Hochhaus steht mitten drin. Und ich sitz' jetzt auf 'ner blöden Straßenmaschine, mit der ich mich durch den tiefen Matsch kämpfe, bemüht darum, nicht auf die Fresse zu fliegen, wenn mir die Reifen wegschliddern. Es kommen mir immer wieder Crossmaschinen entgegen, aber ich habe keine Zeit, jemand anders von seinem Motorrad runterzuholen. Aber mein Motorrad ist zu langsam .... Mist Mist Mist!

Also laß ich es fallen und renne das letzte Stück zur Straße. Dort will ich in der Menschenmasse verschwinden, muß aber erst artig an der Ampel warten. Hinter mir der Park mit der Sandgrube und dem Hotel, vor mir eine dreispurige dichtbefahrene Straße. Ein alter Mann spricht mich an, während ich auf das grüne Männchen warte. Er meint, daß es eine Unverschämtheit sei, daß ich ihm sein Motorrad unter dem Arsch weggeklaut hätte und daß er mich jetzt zur Polizei bringen würde. Moment, ich habe das Motorrad einem Kind abgenommen und keinem Alten.

Also beuge ich mich rüber und meine nur bedrohlich sanft, daß uns beiden jawohl klar sei, daß ich nicht ihm das Motorrad geklaut habe und daß er seine Beine in die Hand nehmen und verschwinden soll. Der Mann wirkt total verängstigt, bleibt aber bei mir, anstatt vor mir wegzurennen, weswegen klar wird, daß die Mafiosi ihn mir auf den Hals gehetzt haben, um zu wissen, wo ich bin. Wer mißtraut schon einem Alten? Naja, da er offensichtlich nur ein Opfer ist, schleife ich ihn mit, bin mir aber sehr wohl der Gefahr bewußt, durch ihn entdeckt zu werden. Dann versucht der Alte mich auch noch, auf falsche Strecken zu schicken, während ich mich bemühe, die nächste Polizeistation zu finden. Aber hehe, ich finde die Polizeistation und meine zum Alten, daß er ja jetzt seine Anzeige aufgeben könnte. MIR kann dort ja nix passieren. Bin schließlich Geheimagentin.

Naja, das weiß aber leider der Polizist nicht oder er zweifelt meine Autorität an, je nachdem. Jedenfalls versucht der Polizist zwischen mir und dem dicht neben sich sitzenden Alten zu vermitteln. Der Alte keift wegen seinem Motorrad und dem entstandenen Schaden., während der Polizist ihm zuhört und ihn beruhigend die Hand tätschelt. Ich versuche vergebens dem Polizisten klar zu machen, daß ich für solche Kindereien keine Zeit habe, da ich ja immernoch von der Mafia verfolgt werde und neben ihm sozusagen der Peilsender sitzt, da ertönt ein Schuß ... und der Polizist kippt getroffen auf den Tisch. So schnell ich kann, schnappe ich seine Dienstwaffe, entsichere sie und schieße zweimal auf den Alten, der noch immer die rauchende Knarre in der Hand hält.

Bevor ich noch einen dritten Schuß abgeben kann, meint der sterbende Polizist "Sie können aufhören. Er ist schon tot." "Oh, ok! Wo ist das Munitionsdepot?" Der Mann gibt mir eine miese Wegbeschreibung, weswegen ich nachhaken muß. Nachdem ich die Munition gefunden habe, fühle ich mich wohler. Kann mich verteidigen. Soll nur ein A*** wagen, mich schief anzugucken. Abends treffe ich mit einer Freundin auf der Straße. Sie wird ihren gesamten Schmuck versetzen, um mich mit Kohle zu versorgen, damit ich wieder das nötige Equipment habe. Muß dringend Kontakt mit der Zentrale aufnehmen.

- Ich wache auf und schlafe wieder ein -

Jetzt bin ich Beobachter zweier Cops, die gemeinsam einen Fall zu lösen versuchen, der auch mit dem organisierten Verbrechen zusammenhängt. Jedoch hatten beide nicht Glück mit der jeweiligen Partnerwahl, da er ein Adrenalinjunky und sie eine Bluterin ist, was rauskommt, als er während einer Verfolgungsjagd in einer Kamikazeaktion mit einem Taxi runter in den U-Bahnschacht gerast ist und sie bei der Aktion angeschossen wird. Mann, der Typ hat sich vielleicht mies deswegen gefühlt.

- fade out -

Irgendwann wird es meinem Unterbewußtsein auch zu anstrengend, solchen Quark auszuspucken und ich wache auf.


Mittwoch, 7. Oktober 2009

Von Erdmännchen, Tigern und Reisegruppen

Heute nacht habe ich geträumt, daß ich im Zoo ein Praktikum mache und zur Betreuung eines einzelnen Erdmännchens eingeteilt wurde. Der Schlawiner durfte sich frei im Zoo bewegen und so bin ich ihm immer hinterher getrapst. So waren wir irgendwann mitten in einer Führung. Das Erdmännchen konnte sich irgendwie häuten, was ich zum Glück nie direkt gesehen habe. Ich durfte nur im ganzen Zoo Felle einsammeln, die der Kleine verloren hat, die einem nackten Erdmännchen aber sicher noch haargenau gepaßt hätten. Übrigens hatte das Erdmännchen auch Stacheln auf dem Rücken oder eher hochragende Hornplatten, wie früher bestimmte Dinosaurier. Irgendwann erlöste mich die Pflegerin von dem Kleinen und wollte mir noch das Raubtierhaus zeigen.

Sie erzählte mir, daß es dem Zoo gestattet sei, entweder Affen oder Raubtiere zu halten. Dann blieben wir an einem Innengehege stehen, in dem zwei Tiger regungslos lagen. Sie meinte, daß die beiden es wohl nicht geschafft haben, weil sie aus einem anderen Zoo kamen und da ihre Pflegerin ihnen fehlte, sie wohl eingegangen seien. Die Dame öffnete das Gehege, ließ die Tür sperrangelweit offen und erzählte von dem eigentlich geplanten Tiger-Projekt, als sich einer rührte. Ich warnte die Frau, sie kam raus und niemand war gefressen worden. Danach zeigte sie mir die Affen, die ebenfalls in dem Haus waren. Gorillas. Dann füllte sich die Halle mit lärmenden Reisegruppen, denen ich ohne großen Erfolg klar zu machen versuchte, daß sie leise sein sollten.

Naja, und als dann die Tiger ausbrachen, ging das Gekreische erst so richtig los. Die zwei verschwanden durch die Drehtür und rannten in eine Fußgängerzone. Ein Pfleger schnappte sich zwei geräucherte Bratwürste und drückte mir eine in die Hand. Wir würden jetzt Tiger einfangen gehen. Mit einer Bratwurst. Man kann sich vorstellen, daß ich diesem Plan eher skeptisch gegenüber stand. Aber gut, wir zogen los und ich wurde Zeuge, wie in einem Restaurant in der Fußgängerzone an einem Außentisch eine Bekannte saß und sich einem Polizisten in voller Montur flirttechnisch an den Hals warf. Daß ich sie dabei gesehen hatte, war ihr wohl aus irgendwelchen Gründen peinlich. Warum auch immer.

Jedenfalls fanden wir die Tiger (wobei einer jetzt plötzlich kein Tiger, sondern ein Panther war.) Der Pfleger rannte direkt auf den Tiger zu und tollte mit ihm wie mit einem Hund, bevor er ihn Stück für Stück Bratwurst in das Maul schob und Richtung Zoo zurück dirigierte. Ich machte es ihm nach und so bewegten wir uns wieder zurück. Ich habe heute nacht einen Panther gestreichelt. Toll! Zwischendrin fürchtete ich, daß mir die Bratwurst ausgehen würde, aber wir schafften es bis zum Gehege. Dort sperrten wir sie ein ...

und ich wachte auf.

Montag, 8. Juni 2009

Hellseherischer Sarkasmus?

Nachdem ich es bis heute morgen um 6 Uhr nicht geschafft habe, einzuschlafen und Merle das Treffen um 8 Uhr abgesagt habe, rollte ich mich nochmal im Bett rum und versuchte erneut einzuschlafen. Und träumte solchen Stuss ...

Zuerst war ich mit einer Freundin aus meiner Kindheit auf den Straßen unterwegs, wo uns ein Typ Drogen andrehen wollte. Ich, ganz die junge brave Daria, habe natürlich abgelehnt. Meine Freundin leider nicht. Also mußte ich auf eine berauschte Freundin aufpassen, als sich uns eine Horde Jungs näherte. Tja, der Wille war da; ich habe sie trotzdem aus den Augen verloren. Dann bin ich zu ihrer Gastfamilie nach Hause gegangen, um dort auf sie zu warten. Statt ihr kam ein Tornardo, den ich fälschlicherweise als Taifun bezeichnete. Oh Gott oh Gott oh Gott! Welch ein Skandal!

Irgendwie ist mir eine sarkastische Bemerkung rausgerutscht, daß es eine gute Idee wäre, sich draußen im Freien aufzuhalten, wenn der Tornardo einen erreicht. So, und um diese sarkastische, absolut nicht ernst gemeinte Bemerkung drehte sich mein restlicher Traum, denn irgendwelche Leute dachten, daß diese Bemerkung für meine hellseherischen Gaben stehen würde und haben es versucht - mit tödlichen Ausgang. Wer rechnet denn mit so etwas? Jedenfalls wurde ich von einem wütenden Mob gejagt, weil meine Prophezeihungen nicht eingetreten und ich somit den Tod mancher Dorfbewohner zu verantworten hatte. Hallo? Ich fand das natürlich unfair, weil ich nicht den Anspruch auf hellseherische Gaben erhoben hatte und es wirklich nur Sarkasmus war. Aber irgendwie kamen meine Argumente bei der Gegenseite nicht gut an.

Irgendwann wurde mir die Lage mit dem wütenden Mob zu bunt (spätestens, als ich von einem Mordkomplott spitz bekam) und ich bin aus dem Dorf geflohen. So, und dann befand ich mich in einer herrlichen ländlichen Gegend, in der ich noch nie war und fand den Haflinger, Albino und Welsh B aus meiner Jugend, die ich jahrelang gepflegt hatte. Da es zu dem Zeitpunkt keine Elektrizität oder Benzin oder sonstigen zivilisierten Krusch gab, spannte ich den Haflinger mit einem selbstgebastelten Geschirr vor meinen Kleinwagen (das hatte irgendwie einen postapokalyptischen Touch) und zog mit den drei Ponies los. Tja, und plötzlich befanden wir uns mitten auf dem Schlachtfeld zwischen Süd- und Nordamerika. Die Südstaaten erkennt man bekanntlich an der grauen Uniform. Zu blöd, daß ich einen grauen Cowboyhut trug, den ich gar nicht schnell genug vor einer Kontrolle durch die Nordstaatler loswerden konnte.

Schließlich ließ ich mein Auto stehen und ritt auf dem Haflinger mit den zwei kleineren Ponies im Schlepptau zum nächsten Kaff. Tja, ich hatte zum Glück Freunde im dortigen Schlecker, die mich mit dem Nötigsten (Haarbürste, Haarband, Pflaster, Kaugummis) für meine Weiterreise zu Pferd versorgten. Dort waren aber auch Leute aus dem Mob. Ihr erinnert euch? Die wollten mich wegen einer sarkastischen Bemerkung lynchen, weil sie zu doof waren und mich für eine Hellseherin gehalten hatten.

So wurde ich von den jungen Kerlen aus dem Mob gejagt, bevor ich zu meinem Pferd zurück kam und so fand ich mich in einem altertümlichen Gang wieder, der in einen achteckigen Raum führte, in dem ein Richter und ein Staatsanwalt mit Geige und Cello saßen und Hausmusik machten. Der Raum war achteckig wegen der Akustik, wie der Richter mir erklärte. Als der Mob mir hinterher kam, sahen die Herren der Judikative ihre Sternstunde geschlagen: Ein Hexenprozess!

So wurde mir der Prozess gemacht, ich mußte mit verschiedenen Quellen (Internet, Abibuch, eine Rede darüber, daß es nur ein dummes Mißverständnis und ich tatsächlich Opfer meines zuweilen bösartigen Sarkasmus' geworden bin, Zeugenaufrufung von Freunden, die meinen Sarkasmus kennen) deutlich machen, daß ich nie den Anspruch auf hellseherische Eigenschaften erhoben habe. Am Ende wurde ich von dem Richter zähneknirschend für unschuldig befunden, was aber den Haß des Mobs auf mich nicht minderte. Der Richter gestand mir ein Geschenk für meine Mühen zu und so wünschte ich mir den achteckigen Raum für meine drei Ponies und mich.

(Das könnte auch Böswilligekeit von mir gewesen sein, weil dem Richter viel an dem Musizierzimmer direkt oberhalb des Gerichtes lag und er mich eigentlich verurteilen wollte, die Beweise aber zu gut gewesen waren und er mich nur deswegen laufen lassen mußte.)

Als ich später einem Mitglied des Mobs in der Öffentlichkeit zu erklären versuchte, daß seine Familie nur einem dummen Mißverständnis zum Opfer gefallen sind und ich mich wegen dem tödlichen Ausmaßes meines Sarkasmus' auch schuldig fühle, während dieser immer wieder mit einem Holzknüppel in seine Handfläche schlug, wachte ich zum Glück auf.

Was sagt dieser Traum über mich aus? Was wollte mir mein Unterbewußtsein verklickern? Warum träume ich so einen Müll? Fragen über Fragen ...

Samstag, 30. Mai 2009

Flamingo II.

Heute nacht stritt ich mich im Traum mit Merle, weil sie unter dem Pseudonym FlamingoII einen Blog eröffnet und mir nix davon gesagt hat. Nur durch Zufall war ich auf den Blog gestoßen und dachte, daß die Inhalte mir seltsamerweise sehr vertraut vorkamen. Und als ich sie im Traum darauf ansprach, knallte es zwischen uns.
Ich: "Warum hast du mir denn nix gesagt?"
Sie: "Das geht dich nix an!"
Ich: "Hallo? Ob du mir die Geschichte in persona erzählst oder bloggst, macht doch für mich den Brei nicht fett. Du hättest es mir einfach sagen können."
Sie: "Ich darf machen, was ich will!"

Damit rauschte sie beleidigt davon und ließ mich broddelnd stehen ... und ich habe ordentlich gebroddelt!
Ich habe so sehr gebroddelt, daß heute morgen nach dem Aufwachen die erste Handlung war, Merle anzurufen und ihr schlaftrunken zu erklären, daß FlamingoII ein saudoofer Spitzname sei, wenn sie jemals auf die Idee (zu bloggen) käme und wie sie denn bitte schön auf so einen Schmoddernamen käme und daß sie ja überhaupt ziemlich doof sei, weil sie mit mir heute nacht gestritten und mich einfach stehen gelassen hat. Sie hat nur gelacht, während ich quengelte.

Zugegeben, dieser Traum war natürlich im Nachhinein ziemlich abwägig, denn Merle hätte
  1. mehr Phantasie für einen Spitznamen (also wirklich, FlamingoII???) gehabt.
  2. mich sicher nicht mitten im Streit stehen lassen.
  3. mir bestimmt Bescheid gesagt, wenn sie einen Blog eröffnet. (Zumindest wird sie es nach dem seltsamen Stalker-Anruf heute morgen bestimmt tun, sollte jemals der Fall eintreten.)
Aber es war das erste Mal seit einigen Nächten, daß ich auf mehr als 4 Stunden Schlaf gekommen bin und mein Unterbewußtsein hat die zusätzlichen REM-Phasen offensichtlich exzessiv genutzt.