Hab von Samstag auf Sonntag wirres Zeug geträumt.
Wegen einer gefährlichen Flutwelle (ich wohne dermaßen weit vom Meer entfernt, daß mich Möwen immer wieder faszinieren - im Zoo) sollten mein Mann und ich alles Wertvolle im alten Haus meiner Kindheit aus dem Erdgeschoss ins zweite Obergeschoss in die Wohnung meiner Großmutter räumen. Und natürlich die Katzen evakuieren. Meine Katze (aus der Kindheit - mittlerweile seit 14 Jahren oder so leider verstorben) fanden wir recht schnell. Nur der Kater meiner Schwester war unauffindbar. Aber die Welle rückte immer näher und wir mußten noch Proviant mit nach oben nehmen, da nach dieser apokalyptischen Flutwelle es wohl erstmal nix mehr zum Einkaufen geben würde.
Und die Wertsachen! Mein Mann wollte unbedingt seinen Schreibtischstuhl retten (?), weswegen wir diesen auf die Straße gebracht haben, welche über unseren Haus liegt (wir wohnten an einem Berg). Da kamen zwei Schaulustige, welche sich aus dieser sicheren Position die Flutwelle anschauen wollten (mit Regenkleidung, falls es doch ein wenig spritzt o.O) und wir boten ihnen den Bürostuhl zum Sitzen an, wenn sie diesen uns später wieder zurückgeben würden. Der Deal wurde gemacht und ich rannte los, um den Kater meiner Schwester zu suchen. Aber zu spät. Ich konnte nur noch hoffe, daß er ein sicheres Plätzchen gefunden hatte, während ich die Welle auf unser Haus zurollen sah, die Hand von meinem Mann fest gepackt und meine Katze an mich gepresst.
So, und nach so einem Traum steht man sonntags früh auf, weil man zur Arbeit muß, verläßt das Haus und sieht erstmal, daß der Boden naß ist. Man läuft weiter Richtung Bahnhof und es begegnet einem niemand. Im halbwachen Zustand bekommt man da schon ein ganz komisches Gefühl ... mimimi.
Heute ist mir mehr als schmerzhaft bewußt, daß keine Riesenwelle all die Nervensägen verschlungen hat, die mir gehörig auf den Geist gehen.
So ein Pech aber auch.

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen