Dienstag, 22. Dezember 2009

Avatar - Aufbruch nach Pandora

Der beste Film, den ich jemals gesehen habe. (Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.)

+++

Ein *** meinte: "Ey Alda, voll krasser Film! Saugeile special effects und null Handlung." , wie mir mein Mann später berichtete. Keine Handlung? o.O Wie kann man DIE nur ignorieren? Hilft da noch ein weiterer Schulbesuch? Am besten in der Baumschule, damit *** wenigstens eine kleine Chance hat, der Klassenbeste zu werden. Also echt ... wer die Nachricht aus Avatar nicht mitnimmt, dem ist nicht mehr zu helfen. Die springt einen doch förmlich an.

24 Kommentare:

  1. Finds total toll, dass andere den auch so toll finden wie ich. <3
    Hatte ja bissel Panik, dass ich in meiner Euphorie übertrieben habe und jetzt alle rauskommen und sagen "Göööh, was warn das fürn Schmonz". >_>

    @***: no further comment. -.-

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  2. Hab ja Angst den zu schauen. Ich mein... nicht dass der genauso grottig ist wie Titanic ;)

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  3. Mys, keine Sorge. ;) Kannste gar nicht vergleichen miteinander.

    Btw war mein Kerl mit drin, und wir wiederum mit nem befreundeten Pärchen - und auch die Kerle fanden den Film Klasse. ^^

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  4. Glaub ich wart noch ne Woche und schau mal, ob ich demnächst so'nen Kinogang einschieben kann, bißchen neugierig bin ich ja jetzt doch schon langsam. ^^ Ok, ich wollt den schon sehen seit auf der letzten Con ein Trailer davon lief, aber... jetzt erst recht. ^^

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  5. *lach* Hab eben selbst im WoW-Forum nen völlig begeisterten Bericht gelesen von einem Spieler.

    Neee, Avatar ist definitiv nicht wie Titanic. xD

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  6. Yeah! Ich wusste es!

    Ich wollt's gerade sagen... DIE Message ist nicht zu übersehen.

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  7. Muss ihn mir ja wohl doch mal ansehen. Hab ähnliche Meinungen schon mehrfach gehört...

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  8. @mem: nee, kann deine euphorie absolut nachempfinden. Zum Glück waren wir in der 3D-Vorstellung. Das lohnt sich bei der Welt.

    @Mys: Nein, das ist gar kein Vergleich mit Titanic. ;)

    @Mika: Versuche am besten, ein 3D-Kino zu finden. Da wirkt der Film erst so richtig

    @Blossom: Vor allem hat der Film mehrere messages, je länger man darüber überlegt.

    @Iwi: Ich kann es nur empfehlen. Ist wirklich klasse

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  9. Davon werd ich mich am Sonntag mal selbst überzeugen... und eventül mal rüber berichten...

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  10. Avatar hat sehr wohl eine Handlung! Exakt die selbe, die auch Pocahontas 1995 und Ferngully 1992 hatten!

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  11. Hamwa hier direkt 3D-Kino, das is aber nich schlimm, oda? oO *mimimi* Ich leide seit Kindheit an Motion Sickness in 3D-Kinos, soll bedeuten: mir wird unglaublich shicenschlecht. xD Wär jetzt schade wenns beim Avatar genauso wäre, aber das letzte Mal war ich in nem 3D Kino und hab mir nach 5 Minuten gewünscht, die Welt würd aufhören sich zu drehen. Aber ich denk mal, es lag am Film. Achterbahnen im Minutentakt. Hab dann irgendwann den Rest nur noch mit geschlossenen Augen mitgekriegt, ging gar nich mehr. xD

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  12. Japp, Avatar. James Camerons gute Zeiten sind lange vorbei. Aus.

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  13. Da ich normalerweise ins Kino gehe um eine Geschichten zu erleben und keine zweistündige Techdemo, hatte sich der Film spätestens seit dem Stichwort Unobtanium für mich erledigt. ;-)

    @ PropheT: ...oder auch der mit dem Wolf tanzt. Böse Weiße Männer Greifen Edle Wilde An, Um Die Schätze Ihres Landes Zu Rauben ist ja nicht wirklich neu.

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  14. gut, Geschmäcker sind verschieden. :)

    @Prophet: ich finde die message nur deutlich besser präsentiert als in den genannten Filmen. Und die Welt an sich war auch spektakulär

    @Mika: mir war am anfang auch ein wenig anders. Und immer wenn die mit dem Avatar verlinkt wurden, mußte ich weggucken, weil das zu heftig war ;)

    @darth puma: pöh! ;)

    @okami itto: ich würde das genau anders herum sehen. Nämlich, daß der Film endlich mal was taugt!

    @Fara: Techdemo? Hm, ist mir gar nicht so vorgekommen ...

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  15. Nein, pardon. Der Film ist nichts als ein halbgarer Pocahontas-Verschnitt.
    Und sei mal ehrlich: ein Film, der mir vermitteln will, wie wichtig doch die Natur ist und wie sehr wir darauf achten sollen, sie nicht zu zerstören, die selbige aber nicht mal real, sondern nur computer-generiert darstellt, nimmt sich doch schon von Beginn den Wind selbst aus den Segeln!

    Mit der modernsten Technik wird hier Natur imitiert und in ein Idealbild gepresst (und zwar das Idealbild von James Cameron - der Traum eines kleinen Jungen, der wahrscheinlich mal die Geschichte von Pocahontas gehört hat und in seinem kleinen Kopf dann ganz tolle Dinosaurier dazu fantastisiert hat...). Und weil das ganze ja irgendwo eine ökologische Botschaft hat (plakativer geht’s nimmer und auch Zweckmäßigkeit wird hier ganz groß geschrieben), die heute doch besonders gefragt ist, da wir die Umwelt ja so schlimm platt machen, glauben natürlich viele, sie hätten hier den tollsten Greenpeace-Werbefilm aller Zeiten entdeckt.

    Nein, ehrlich: ich kann den Film schon allein wegen der dämlich kopierten (vorhersehbar ist hierbei noch geschmeichelt...) Story nicht ernst nehmen. Darüber hinaus die Technik ÜBER die Natur zu stellen (denn das tut der Film! Nicht inhaltlich, sondern der Film an sich versteht sich in der Tat nur als Tech-Demo, guck Dir doch die Statements von James Cameron zu dem Film an!), der uns genau das Gegenteil erzählt, ist doch schon paradox genug!

    Deswegen ist die ganze „Botschaft“ schon im Arsch. Darauf kann man kein Argument FÜR den Film aufbauen. Und auch daneben ist der Film nur eine einzige große Schnulze (primär zwischen Sam Worthington und seinem Wald, daneben gibt es noch sowas wie eine Liebesgeschichte zwischen ihm und der Katze, was aber absolut belanglos ist – wie eigentlich alles an diesem Film, bis auf die Technik), mit einer Geschichte, die James Cameron nicht mal spannend zu erzählen weiß. Weil es nichts Spannendes zu erzählen gibt!
    Ich frage mich wirklich, was die Leute an dem Film sehen! Ich streite hier nicht über Deinen Film-Geschmack und natürlich kann man den Film irgendwo gut finden. Aber der wird aufgeblasen, wie die Jahrhundert-Revolution im Filmbereich. Dabei ist die Geschichte unspektakulärer als ein feuchter Furz, die Message hebt sich durch den Technik-Fanatismus selbst aus den Angeln und die Inszenierung setzt nur noch zweckmäßig CGI in Szene.

    Ja, die Technik ist natürlich erlesen (was den Wald angeht! Die Indianer-Stand-Ins und animierten Menschen sehen einfach nur scheiße aus), aber sowas gilt selbst in der PC-Spielwelt nur als Tech-Demo durch und nicht als vollwertiges Spiel.
    Der Film bleibt einfach nur eine technische Randnotiz und ist, wieder mal, unverhältnismäßig überhypt, was dazu führt, dass manche glauben, den Film toll finden zu „müssen“. Dabei ist an dem Film nichts dran, als halbgare Kindsträume von James Cameron, der wahrscheinlich zu viel Geld in seine „Hebt die Bismarck“-Dokus gepackt hat und sich hier wieder ein wenig profilieren möchte.

    Und er war früher besser! Und ich empfinde es als Frevel zu behaupten, dieser Film sei besser als z.B. „Aliens“. Und selbst „Terminator 2“ konnte eine erschreckendere Botschaft vermitteln, als „Avatar“.

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  16. Meine Güte...sich einfach mal zurücklehnen und von einer wunderschönen Geschichte verzaubern lassen, mitfiebern und mitfühlen, können wohl leider viele nicht mehr.

    Kann man einfach mal abkommen von "pädagogisch wertvoll oder nicht wertvoll" und einfach nur ne Story genießen?

    Und es jetzt noch allen anderen, die den Film toll fanden, schön mies reden. Damit die sich auch nur ja alle fühlen, wie die letzten hirnbeschränkten Volldeppen, die auf eine ach so offensichtliche Lüge reingefallen sind.

    Herrje, es ist HOLLYWOOOD. oO Nicht mehr, nicht weniger.

    Immer dieses Kaputt-Gerede. Traurig sowas. Echt.


    (Sorry, Daria, ich verkneif mir nen derartigen Kommi schon die ganze Zeit, aber jetzt platzt mir grad bissi der Kragen, zumal mir dieses Spielverderber-Gequatsche schon länger aufn Sack geht...)

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  17. Doch, natürlich kann ich mich von einer "wunderschönen Geschichte verzaubern lassen, mit fiebern und mitfühlen". Aber genau das hat "Avatar" eben nicht.
    Ich bin sicher nicht der Typ, der sich an einem Streifen Arthouse-Kino anguckt. Ganz im Gegenteil! Ich lasse mich gerne mal bei einem Film berieseln und schalte dabei auch mit Wonne ab. Doch selbst dann möchte ich eine gewisse Emotionalität, Empathie, Spannung, eine saubere Inszenierung, eben eine gute Präsentation – all das hat "Avatar" nicht. Der Film ist einfach unspektakulär, kalt, berechnend. Nichts weiter als eine seelenlose Tech-Demo.

    Es gibt WEITAUS schlimmeres als "Avatar" und man KANN sich an dem Film auch erfreuen (mir als kleinen Action-Geek hat die finale Schlacht sogar richtig Spaß gemacht - DAS kann Cameron immer noch, wohl wahr, ist es aber, wie schon bei „Titanic“ nicht wert, darauf Stunden warten zu müssen). Dafür muss man vieles an seinem Anspruch gewaltig runter schrauben, um tatsächlich etwas zu finden, was wirklich als "gut" zu bezeichnen wäre (abgesehen von den Special Effects). Mir geht der Hype um den Film aber wieder mal gewaltig auf den Zeiger, denn der Film hat NICHTS, aber auch gar nichts, was diese Begeisterungsstürme rechtfertigen würde.

    Wäre ja letztendlich egal, denn man muss ja nicht auf den Zug aufspringen - nur wird sowas letztendlich erfolgreich und die Produzenten fühlen sich im recht und produzieren weiter nach diesem Gusto. Deswegen haben Genre-Filme kaum noch eine Chance! Und das ist eine Schande, weil genau da die vielen guten, kleinen Filme verloren gehen.

    Und ich halte die Leute, die "Avatar" gut finden, nicht für "hirnbeschränkte Volldeppen". Jeder hat seine eigene Meinung. Aber man muss doch erkennen, objektiv betrachtet, dass der Film nur ein lauwarmer Aufguss von "Ferngully" oder "Pocahontas" ist, wo die Story Mittel zum Zweck ist, um die Special Effects zu präsentieren.

    Darüber hinaus muss es doch möglich sein, dass einem bewusst wird, dass ein filmisches Konstrukt auch besser sein kann, als das, was James Cameron hier bietet.

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  18. Irgendwie hab ich den Eindruck, ein einfaches "mir hat der Film nicht gefallen" hätts auch getan. xD

    Technodemo (\o/) hin oder her, ich freu mich drauf - Karten sind für Montag Abend bestellt und ich bin sicher, dass es toll werden wird - ich glaub, ich bin da auch einfach sehr simpel zu begeistern für solche "Werke".

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  19. lol, ist das hier lustig. Friede Euch allen! *ggg*

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  20. @Okami Itto: Danke für den "Der mit dem Wolf tanzt" Hinweis, den hatte ich bisher übersehen!

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  21. @Okami itto: Ok, daß du anderer Meinung bist, ist klar geworden. ^^

    Hier nun die Dinge, welche ich an dem Film schätze.
    1. Es wurde eine völlig neue Welt mit neuen Tieren erschaffen, was man nicht mit realen Filmmaterial hinbekommt. Ich meine, wenn man einem Pferd zwei weitere Holzbeine anklebt, wirkt das nicht so toll wie in Avatar. Ebenso war die Pflanzenwelt spekatulär und ich bin angetan davon, daß sie sich nicht damit zufrieden gegeben haben, einfach eine Zimmerpalme als außerirdische Gewächs präsentieren zu wollen. Genau dieses Fremde fand ich schätzenswert, weil man dadurch wirklich ein Entdecker einer neuen Welt wurde. Das ist bei Pocahontas für den heutigen Filmgucker nicht der Fall, bringt einen aber vielleicht ein wenig näher an das Entdecker-Gefühl, welches die Europäer damals hatten, was sicher einen Teil der Faszination des Films ausmacht. Ich jedenfalls war auf jede neue Szene gespannt, weil die Wahrscheinlichkeit, etwas zu sehen, was ich mir bis dahin noch nie vorgestellt habe, extrem groß war (siehe "Propeller-Echsen" oder das "Band zwischen allem möglichen" als Beispiel)

    2.es gibt nicht nur die ökologische Botschaft, sondern auch eine sozialkritische, die durchaus auch in der heutigen Zeit von Bedeutung ist.

    3. Vielleicht mag die Story alt sein, aber das gilt für viele Genres: Liebesfilme, Actionfilme, Thriller ... es kommt darauf an, wie man die Story präsentiert. Und da steht Avatar für mich weit vorne wegen Argument Nr. 1. Und vor allem: Ich wußte echt in diesem Fall nicht, wie der Film endet, was vielleicht auch an 1. lag. (Dazu will ich nix genaueres sagen, falls sich jemand den Film noch angucken will)

    Das sind nur die Hauptgründe, warum ich den Film sehr schätze. Es gibt noch viele kleinere Gründe, aber das sind die Sachen, die mir zuallererst einfallen, wenn man mich fragt, warum ich den Film toll finde.

    Und ich kann tatsächlich nur für mich sprechen, da ich von dem Hype nix mitbekommen habe - außer daß Blossom und Mem den Film offensichtlich im Vorfeld auch gut fanden. Ich glaube, daß das sogar ein Vorteil für mein persönliches Kinoerlebnis in Avatar war.

    Ich bin mit keiner großen Erwartungshaltung in den Film gegangen, sondern wußte nichtmal im Vorfeld, worum es geht. "Das spielt auf einem außerirdischen Planeten und die Menschen infiltrieren die Aliens." war alles, was ich wußte, bis ich den Film gesehen habe.

    Kein Making-Of (was meistens das ganze Kinoerlebnis kaputt macht), kein Trailer (der oftmals die wenigen guten Szenen eines Films zeigt) und keinen Bericht in einer Zeitschrift oder im Netz. Und vielleicht konnte mich der Film gerade deswegen komplett mitreißen.

    Ürbigens hatte ich das mit Aliens vergessen, also muß ich meine Meinung revidieren: Es ist nicht der erste gute Film von Cameron, aber meines Erachtens nach wie vor der Beste. ^^

    Darüber müssen wir aber ehrlich gesagt nicht mehr diskutieren, denn du hast deinen Standpunkt und ich meinen. Geschmäcker sind wie gesagt verschieden und die kleine Entdeckerin und Forscherin in mir war völlig hin und weg von dem Film. ^^ Deine Erwartungen an einen guten Film liegen einfach anders als meine - punkt

    @Mem: Habe ja deine Kommis in der Art auch schon beansprucht, also: Baßt schoh. ^^ Solange ein bissl die Nettiquette gewahrt wird und man sich nicht gegenseitig auf's Schlimmste beleidigt, kann man hier gern anderer Meinung sein.

    @Mika: Viel Spaß wünsche ich dir. Informiere dich nur im Vorfeld nicht zu sehr über den Film, damit du auch dieses "Woah"-Erlebnis haben kannst ;)

    @Darth Puma: dir auch ^^ Kannst du dir vorstellen, wie überrascht ich vorhin war, als ich meine Mails abgefragt und entdeckt habe, daß auf meinem Blog der Bär steppt (bzw. der Wolf tanzt)? Das ist ja echt ungewöhnlich, wenn der Post schon ein paar Tage alt ist. ^^

    @PropheT: das war Fara, nicht okami itto ;)

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  22. @Daria: kleine Korrektur: ich kannte "Avatar" im Vorfeld ebenso wenig ^^ Hatte ein-zweimal Werbung im TV gesehen und gedacht, das wäre "irgendso'ne Verfilmung irgendeines Videogames".
    Ich wär da wohl nie reingegangen, hätte Schatz nicht einfach Kinokarten bestellt. oO
    Umso überraschter war ich ^^

    @Mika: ja, ich kann mich auch nicht gerade zu den cineastischen Reich-Ranickis dieser Welt zählen. *g*

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  23. Hm, hatte ich das irgendwo anders behauptet? ^^ Ich wollte nur sagen, daß die einzigen Meinungen, die ich vorher gehört habe, von blossom und dir waren. Aber wenn du ebenso unvorbelastet in dem Film gegangen bist, kann es ja tatsächlich sein, daß der Film uns gerade deswegen so gut vorkam, weil wir uns von der Promo nicht die Spannung im Vorfeld nehmen ließen?

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