Dieses Jahr habe ich es bis zum 24. geschafft, dem nervigen Wham-Weihnachtssong zu entgehen. Und dann? Beim Weihnachtsessen bei den Schwiegereltern wurde das Lied gleich dreimal gespielt, weil der CD-Player auf Wiederholung eingestellt war. So ein Mist aber auch! Jetzt steht eine neue WeihnachtsCD für die Schwigereltern ganz oben auf der Weihnachten-To-Do-Liste für's nächste Jahr.
Oh, und ich bin von dieser Idee angetan. Dieses Jahr hatten wir keinen Baum, denn wir hatten keinen Platz und ich sehe die Preise nicht ein. Wir wollen keinen teuren, toten Baum in der Bude stehen haben, der nur nadelt und Dreck macht. Lieber einen kleinen Lebendigen, den man alle Jahre wieder verwenden kann, bis er zu groß ist. Dann wird er entweder doch gefällt oder ausgesetzt. Ist das eigentlich illegal? Bäume auszusetzen?
Mein Opa hat vor Jahren mal treenapping betrieben, weil so ein kümmerlicher, kleiner Baum (eigentlich eher ein kleiner, abgeknickter Ast) mitten im Weg einer Joggerstrecke stand und dort sicher bald totgetreten worden wäre. Was soll ich sagen. Jedenfalls hat er den Ast mitgenommen in seinem Garten gepflanzt. Heute trägt der Baum zum Stadtbild bei. Man sieht ihn auch auf Postkarten, weil der Garten direkt unter der Bergkirche liegt und aus dem dürren Ästchen irgendwie eine Riesentanne geworden ist.
Die Bescherung mit meinem Mann war dieses Jahr wundervoll. Mit dem richtigen Weihnachtsgefühl sogar. Das werden wir in Zukunft genauso handhaben, damit wir das Gefühl jedes Jahr haben. Da strahlt das innere Kind vor Freude.
Oh, und ich bin von dieser Idee angetan. Dieses Jahr hatten wir keinen Baum, denn wir hatten keinen Platz und ich sehe die Preise nicht ein. Wir wollen keinen teuren, toten Baum in der Bude stehen haben, der nur nadelt und Dreck macht. Lieber einen kleinen Lebendigen, den man alle Jahre wieder verwenden kann, bis er zu groß ist. Dann wird er entweder doch gefällt oder ausgesetzt. Ist das eigentlich illegal? Bäume auszusetzen?
Mein Opa hat vor Jahren mal treenapping betrieben, weil so ein kümmerlicher, kleiner Baum (eigentlich eher ein kleiner, abgeknickter Ast) mitten im Weg einer Joggerstrecke stand und dort sicher bald totgetreten worden wäre. Was soll ich sagen. Jedenfalls hat er den Ast mitgenommen in seinem Garten gepflanzt. Heute trägt der Baum zum Stadtbild bei. Man sieht ihn auch auf Postkarten, weil der Garten direkt unter der Bergkirche liegt und aus dem dürren Ästchen irgendwie eine Riesentanne geworden ist.
Die Bescherung mit meinem Mann war dieses Jahr wundervoll. Mit dem richtigen Weihnachtsgefühl sogar. Das werden wir in Zukunft genauso handhaben, damit wir das Gefühl jedes Jahr haben. Da strahlt das innere Kind vor Freude.

Du magst den Wham-Song also genauso gern wie ich. *öchz*
AntwortenLöschenIch hatte Glück bislang: ich hab ihn kein einziges Mal gehört bisher *_*
Weihnachtsbäume aussetzen ist in höchstem Masse illegal und wird mit Tragen von Nadelstreifen-Kostüm nicht unter 3 Festtagen bestraft ;)
AntwortenLöschenLast Christmas
AntwortenLöschenI gave you my heart
But the very next day you gave it away...
*duck und lauf weg*
@Mem: Ich dachte ja auch, daß ich ihm entgehen würde und dann, gerade wenn man den ersten Happen Pute probiert ... mei mei mei, keine Ahnung, womit ich das verdient habe.
AntwortenLöschen@Demian: 3 Festtage? 3??? Ok, ich bin nicht sehr christlich-fest gebaut (habe aber trotzdem gern die Hand aufgehalten bei der Konfi und danach alles schnell wieder verdrängt), aber sind es echt 3 Feiertage? Hm, dann hätte ich heute ja auch nochmal frei nehmen können. Verdammt! Ach, hilft aber alles nix. Die Arbeit wird ja nicht weniger. Der Nadelstreifenanzug müßte dann aber auch tannengrün sein.
@darth Puma: Waaah, ich höre beim Lesen automatisch die Melodie in meinem Kopf. Wie fies ist das denn?
Spanien: 25.12.,26.12. und 06.01.
AntwortenLöschen*lässig abwink* Geschenkt, Hase^^
was habt ihr denn dieses jahr anders gemacht, wenn ich fragen darf :)?
AntwortenLöschen@Demian: Danke, Bärchen ^^ Wenn ich Fragen zur Warteschlange an der Pforte zur Hölle habe, wende ich mich in Zukunft vertrauensvoll an dich. ;P
AntwortenLöschen@rebhuhn: Ist schwer zu erklären. Zuerst einmal haben wir gemeinsam das Wohnzimmer aufgeräumt, bevor ich die Geschenke dekorativ mit ein paar hübschen Teelichtern auf dem Wohnzimmertisch verteilt habe. Dann wurde die Beleuchtung auf ein Minimum reduziert, damit die drei, vier im Raum verteilten Kerzen wirken konnten, was natürlich schon ein wenig Atmosphäre geschaffen hat. Außerdem haben wir unsere WeihnachtsCD mit Frank Sinatra, Dean Martin, Norah Jones, Doris Day etc. als leise Musikuntermalung laufen lassen
Und ein Freund hat für uns mehr oder weniger den Weihnachtsmann/das Christkind gespielt, weil wir erst unsere Geschenke auspacken wollten, wenn er seins für meinen Mann abgegeben hatte. Also warteten wir auf besagten Freund, der gelegentlich einen leichten Hang zur Unpünktlichkeit (ebenso wie der Weihnachtsmann früher) hat, weswegen die aus der Kindheit erhaltene Spannung immer mehr anstieg. Besonders, da wir beide die Päckchen sahen und betasteten, aber zum Teil echt nicht wußten, was darin steckte.
Schließlich gab der Freund sein Päckchen an der Tür ab, wir wünschten ihm frohe Weihnachten und flitzten wieder hoch, um unsere Bescherung zu machen. Um die Vorfreude aber noch einen Tick weihnachtlicher zu gestalten, habe ich, bevor unser Freund vorbeikam, noch das Weihnachtsgedicht von Joseph von Eichendorff vorgelesen.
Und während der Bescherung ließ ich mir Zeit mit dem Auspacken. Anstelle mich wie ein wildes Tier auf das Geschenkpapier zu stürzen und alles um mich herum im kurzweiligen Geschenkerausch zu vergessen, habe ich dieses Mal meinem Mann zwischendrin beim Auspacken von jedem Päckchen zugeguckt und mich riesig über seine Reaktionen gefreut, weil die Geschenke genau die Richtigen waren. Kein einziger Fehlgriff. ^^ Zwischendrin haben wir haben uns gegenseitig immer wieder für die schönen Geschenke gedankt. War wirklich wunderschön und gemütlich.
Danach haben wir im Kerzenlicht aneinander gekuschelt auf der Couch gelegen und zwei Folgen BostonLegal geguckt (Die Serie habe ich ihm nämlich komplett geschenkt). So lief das dieses Jahr ab. Klingt vielleicht nach wenig, aber es war so wundervoll entspannend und harmonisch ... schwer zu beschreiben.
Und das Kind in mir war wirklich glücklich anstatt in Hab-Acht-Stellung auf die Katastrophen zu lauern, welche noch passieren könnten. (<-- Reflex von früheren Weihnachtsabenden. Hat gar nix mit meinem Mann zu tun, war aber bisher nur schwer abzulegen. Sagen wir mal so: ich war nicht sicher, ob ich überhaupt nochmal das richtige Weihnachtsgefühl haben könnte. Habe ich aber - am 24.12.2009 ^^)
@daria
AntwortenLöschendanke für die ausführliche antwort!! :) klingt wirklich gut, manchmal machen es eben die kleinen dinge... aber das mit dem 'weihnachtsmann' hört sich tatsächlich spannend an ;).
Bitte, gern geschehen. Es ist so ausführlich, weil ich selbst nicht genau festmachen kann, woran es lag. (und jetzt kann ich nächstes Jahr einfach hier nachstöbern, was wir dieses Jahr alles für das richtige Weihnachtsgefühl gemacht haben)
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