Man muß als Frau manchmal in eine Drogerie gehen und gucken, ob es neue tolle Errungenschaften der Körperpflege gibt. Wenn man etwas entdeckt, hadert man noch ein wenig mit sich und seinem Geldbeutel, aber spätestens nach drei weiteren Besuchen in der Drogerie landet es meistens im Einkaufskorb.
So stand ich vor kurzem vor den Rasierklingen und liebäugelte mit Klingen mit Rasiergelkissen für meinen Ladyshaver. Das klang so schön unkompliziert und komfortabel. Warum denn nicht einfach ausprobieren? Und schwupsdiwups lag ein Päckchen in meinem Korb.
So stand ich vor kurzem vor den Rasierklingen und liebäugelte mit Klingen mit Rasiergelkissen für meinen Ladyshaver. Das klang so schön unkompliziert und komfortabel. Warum denn nicht einfach ausprobieren? Und schwupsdiwups lag ein Päckchen in meinem Korb.
Hier nun mein Erfahrungsbericht:
Wenn man den Rasier wie üblich in die Dusche mitnimmt, bekommt das Gel eine glibberige, nicht hübsch anzusehende Konsistenz und zieht lange, dünne Glibberfäden. Es erinnert ein wenig an eine bestimmte Szene in Verrückt nach Mary. Da beginnt man skeptisch darüber zu werden, ob der Einkauf wirklich eine gute Idee war.
Darüber hinaus hat es nicht den erwartenden Schoneffekt für die Haut, sondern das Rasieren ziept und zwickt, als würde man sich mit einem Buschmesser rasieren.
Außerdem habe ich mich zum ersten Mal seit Jahren beim Rasieren geschnitten! Das Blut floß in Strömen! Aber keine Sorge, außer einem verletzten Ego wegen der Schande und einer kleinen Narbe werde ich vermutlich keine bleibenden Schäden zurückbehalten.
Nach dem Duschen glibbert das Zeug selbstverständlich weiter, was Probleme wegen der Aufbewahrung mit sich bringt. Wo legt man das Glibberding hin? Das Bad soll ja nicht wie nach einem Besuch von Slimer aussehen.
Aber dafür gibt es eine Lösung: Bei mir bekam die Klinge nach dem ernüchternden und blutigen Erlebnis einen ganz besonders schönen, mit viel Gefühl ausgesuchten Platz im Mülleimer. Sch*** Drecksding!
Fazit: Das Experiment 'Rasierklingen mit Rasiergelkissen' ist kläglich gescheitert. Also ehrlich, hätten die sich nicht für das teure Geld etwas Besseres ausdenken können?

ich hab auch mal nen ähnlichen Erfahrungsbericht geschrieben, guggstu hier:http://demiansunheilewelt.blogspot.com/2009/06/der-schrei.html *muhahahahahar*
AntwortenLöschenJahaaa, zu der Zeit in etwa bin ich auch auf deinen Blog gestoßen, glaube ich. Vorsicht, Nostalgiealarm!
AntwortenLöschenMeine masochistische Veranlagungen sind zu gering für den Epilierer. ^^
Vielleicht sind die Klingen einfach nicht für den Einsatz in der Dusche geeignet?
AntwortenLöschenaber das Ding glibbert schon extrem, wenn es ein einzelner Tropfen Wasser trifft.
AntwortenLöschenAußerdem müßte man dann nicht draufschreiben "Nur für die Badewanne geeignet"? Oder gehen die davon aus, daß jeder eine Badewanne hat. Ich hatte drei Jahre lang nur eine Dusche. Oder soll man das Ding nur "nebelfeucht" machen und anschließend den mit einem Waschlappen bewaffneten einbeinigen Flamingo am Waschbecken machen?
Sehr mysteriös ...
Ich schaffe es mit jeder Rasierklinge, mich zu schneiden. :-(
AntwortenLöschen@Darth Puma: Oi, du Ärmste.
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